Grand Opening von ART van Laak: Freitag, 6. November 2026, ab 16 Uhr, mehr erfahren >

Kunsthandel + Galerie

FAQ

Wann spricht man von einem Original? · When do we call something an original?

Ein Original ist ein Kunstwerk, das unmittelbar von der Künstlerin oder vom Künstler geschaffen wurde. Das kann eine einzigartige Zeichnung oder ein Gemälde sein. Aber auch eine Druckgrafik gilt als Original, wenn sie von der Künstlerin oder dem Künstler als Originalgrafik konzipiert und in einer begrenzten Auflage hergestellt wurde.

Deshalb sind nummerierte und signierte Siebdrucke, Lithografien, Radierungen oder Holzschnitte keine Kopien, sondern Originale. Und was gibt es Schöneres, als sich mit einem Original Kunstwerk zu umgeben? Sag den Postern Tschüss und schau dir lieber bei ART van Laak ein spannendes Original an.

An original is an artwork created directly by the artist. That can be a unique drawing or a painting. But a print counts as an original too, if the artist designed it as an original print and produced it in a limited edition.

That’s why numbered and signed screen prints, lithographs, etchings, or woodcuts aren’t copies — they’re originals. And what could be nicer than surrounding yourself with an original work of art? Say goodbye to posters, and come take a look at an exciting original at ART van Laak instead.

Quellen:
Encyclopaedia Britannica: Printmaking – https://www.britannica.com/art/printmaking
Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK): Informationen zur Druckgrafik – https://www.bbk-bundesverband.de

Eine Grafik ist der Oberbegriff für Kunstwerke auf Papier. Dazu gehören Zeichnungen, aber auch Druckgrafiken wie Siebdrucke, Lithografien, Radierungen oder Holzschnitte.

Ob eine Grafik ein Unikat oder Teil einer Auflage von mehreren Originalen ist, hängt von ihrer Herstellung ab. Eine Zeichnung, z.B. mit Kohle oder Bleistift auf Papier, gibt es meist nur einmal. Eine Druckgrafik kann in mehreren nummerierten Exemplaren entstehen. Dann spricht man von einer Auflage.

ART van Laak möchte, dass sich alle qualitätsvolle Kunst leisten können. Deshalb bieten wir immer wieder Originalgrafiken in Auflagen an.

A work on paper is the umbrella term for artworks made on paper. That includes drawings, but also prints like screen prints, lithographs, etchings, or woodcuts.

Whether a work on paper is a one-of-a-kind piece or part of an edition of several originals depends on how it was made. A drawing, say in charcoal or pencil on paper, usually exists only once. A print can be made in several numbered copies. That’s called an edition.

ART van Laak wants everyone to be able to afford quality art. That’s why we regularly offer original prints in editions.

Quellen:
Encyclopaedia Britannica: Printmaking – https://www.britannica.com/art/printmaking

Eine Zeichnung ist ein Kunstwerk, das direkt von Hand entsteht – zum Beispiel mit Bleistift, Kohle, Kreide oder Tusche. Jede Zeichnung ist ein Original und ein Unikat. Das bedeutet, dass es sie nur ein einziges Mal gibt.

Im Gegensatz zu einer Druckgrafik wird eine Zeichnung nicht vervielfältigt. Jede Linie stammt direkt von der Hand der Künstlerin oder des Künstlers. ART van Laak öffnet gerne den Grafikschrank für dich, wenn du dich für Zeichnungen und andere Arbeiten auf Papier interessierst.

 

A drawing is an artwork made directly by hand – with pencil, charcoal, chalk, or ink, for example. Every drawing is an original and a one-of-a-kind piece. That means it exists only once.
Unlike a print, a drawing isn’t reproduced. Every line comes straight from the artist’s hand. ART van Laak is happy to open the flat file for you, if you’re curious about drawings and other works on paper.

Quellen:
Encyclopaedia Britannica: Drawing – https://www.britannica.com/art/drawing-art
Lernhelfer: Zeichnung – https://www.lernhelfer.de

Eine Auflage gibt an, wie viele Drucke von einem Kunstwerk hergestellt werden. Entscheidet sich eine Künstlerin oder ein Künstler für 120 Drucke, dann beträgt die Auflage 120. Danach werden keine weiteren Exemplare mehr gedruckt.

Auf vielen Grafiken steht eine Zahl wie 12/120. Das bedeutet: Dieses Blatt ist der 12. Druck von insgesamt 120. Alle Drucke der Auflage gelten als Originalgrafiken. Manche Kunstinteressierte wollen immer nur das Exemplar mit einer ganz bestimmten Zahl, zum Beispiel immer die 1 oder die 111.

Eine kleine Auflage macht ein Kunstwerk seltener. Deshalb sind Drucke aus kleinen Auflagen bei Sammlerinnen und Sammlern oft besonders beliebt. Das gilt für Siebdrucke, Radierungen, Lithografien und Holzschnitte. ART van Laak zeigt dir immer besondere Exemplare, die zudem erschwinglich sind.

An edition tells you how many prints are made of one artwork. If an artist decides on 120 prints, the edition is 120. After that, no more copies are printed.
Many prints carry a number like 12/120. That means: this sheet is the 12th print out of 120 total. Every print in the edition counts as an original. Some art lovers always want one particular number, say the 1 or the 111.

A small edition makes an artwork rarer. That’s why prints from small editions are often especially popular with collectors. That goes for screen prints, etchings, lithographs, and woodcuts. ART van Laak always shows you special pieces that are affordable, too.

Quellen:
Provinz Editionen: Glossar – https://provinzeditionen.de/glossar
Britannica: Printmaking – https://www.britannica.com/art/printmaking

Eine Edition ist eine Serie von Originalgrafiken, die in einer festgelegten Auflage hergestellt wird. Alle Drucke stammen von derselben Druckplatte, demselben Sieb oder derselben Vorlage und sind deshalb gleichwertige Originale. Das machen Künstlerinnen und Künstler manchmal anlässlich einer Ausstellung.

Jedes Blatt wird nummeriert, häufig von der Künstlerin oder dem Künstler signiert und gehört zu einer genau festgelegten Gesamtzahl. Ist die Edition vollständig gedruckt, werden keine weiteren Exemplare hergestellt.

Editionen machen originale Kunst erschwinglicher, weil mehrere Exemplare eines Kunstwerks erhältlich sind – ohne dass sie ihren Charakter als Originalgrafik verlieren. Deshalb wirst du bei ART van Laak immer wieder so etwas finden.

Quellen:
Provinz Editionen: Glossar – https://provinzeditionen.de/glossar
Encyclopaedia Britannica: Printmaking – https://www.britannica.com/art/printmaking

Eine Vernissage ist die Eröffnung einer Kunstausstellung. Hier kannst du die ausgestellten Werke als Erste oder Erster sehen und mit der Künstlerin oder dem Künstler ins Gespräch zu kommen.

Bei den Vernissagen von ART van Laak gibt es eine kurze Begrüßung und eine kleine Einführung in das Werk der Künstlerin oder des Künstlers. Alles ganz entspannt. Anschließend kannst du dich in Ruhe umsehen und die Bilder und Grafiken betrachten. Übrigens: Jede Frage ist willkommen! Wir tauschen uns sehr gerne mit dir aus. Und auch die Künstlerin oder der Künstler gibt gerne Auskunft zu den Werken. Dazu gibt es Getränke, und anschließend kannst du, wenn du möchtest, in einem der vielen Restaurants in der Umgebung noch etwas essen gehen.

Unsere Vernissagen sind immer offen für alle Kunstinteressierte. Du brauchst keine Vorkenntnisse – Neugier genügt.

Quellen:
Museumsbund Deutschland: Glossar und Informationen zu Ausstellungen – https://www.museumsbund.de
Encyclopaedia Britannica: Art exhibition – https://www.britannica.com/art/art-exhibition
Wikipedia: Vernissage – https://de.wikipedia.org/wiki/Vernissage

In dem Wort steckt die Silbe „Fin“, französisch für „Ende“. Mit einer Finissage beendet man eine Ausstellung. Das passiert am letzten Ausstellungstag und ist also deine letzte Gelegenheit, die Kunstwerke zu sehen – und zu kaufen.

Bei ART van Laak geht es bei einer Finissage ganz easy zu: Die Künstlerin oder der Künstler ist vor Ort, du kannst dich mit ihnen und der Galeristin unterhalten und dabei ein schönes Getränk zu dir nehmen. Wenn dir ein ausgestelltes Werk gefällt, kannst du es direkt kaufen und mitnehmen. Wir packen es sorgfältig für dich ein. Versprochen.

Eine Finissage bei ART van Laak ist meist etwas ruhiger als eine Vernissage. Es geht vor allem darum, die Ausstellung gemeinsam ausklingen zu lassen.

Quellen:
Wikipedia: Finissage – https://de.wikipedia.org/wiki/Finissage
Museumsbund Deutschland: Informationen zu Ausstellungen – https://www.museumsbund.de
Encyclopaedia Britannica: Art exhibition – https://www.britannica.com/art/art-exhibition

Der Holzschnitt ist eines der ältesten Druckverfahren der Welt. Dabei wird das Motiv in eine Holzplatte geschnitten. Alle Flächen, die später weiß bleiben sollen, werden entfernt. Sie liegen also tiefer als die anderen Flächen. Die stehen gebliebenen Bereiche werden mit Farbe eingefärbt und auf Papier gedruckt.

Charakteristisch für den Holzschnitt sind seine klaren Formen, kräftigen Kontraste und die sichtbare Struktur des Holzes. Jede Druckgrafik wird von Hand gefertigt und gehört – bei einer festgelegten Auflage – zu den Originalgrafiken.

Wir bei ART van Laak lieben es, wenn die Holzstruktur bei diesen Originalgrafiken sichtbar ist. Du auch? Komm vorbei, wir zeigen dir schöne Beispiele.

Quellen:
Encyclopaedia Britannica: Woodcut – https://www.britannica.com/art/woodcut
The Metropolitan Museum of Art: Heilbrunn Timeline of Art History (Beiträge zur Druckgrafik und zum Holzschnitt) – https://www.metmuseum.org/toah

Ein Linolschnitt funktioniert ganz ähnlich wie ein Holzschnitt. Statt einer Holzplatte verwendet die Künstlerin oder der Künstler aber eine Linolplatte. Das Motiv wird mit speziellen Werkzeugen in das Linoleum geschnitten. Die erhabenen Flächen nehmen die Farbe auf und werden auf Papier gedruckt.

Linoleum ist weicher als Holz. Dadurch lassen sich fließende Linien und gleichmäßige Flächen besonders gut gestalten. Linolschnitte sind ebenfalls Originalgrafiken und zeichnen sich oft durch klare Formen und starke Kontraste aus. Paula Schwabe ist als Künstlerin bei ART van Laak vertreten. Sie stellt farbenfrohe Linolschnitte her. Die Motive sind ganz unterschiedlich. Für ihre Ausstellung im März 2027 hat sie eine Edition für ART van Laak gedruckt. Schau mal in unserem Gallery Shop vorbei.

Quellen:
The Metropolitan Museum of Art: Heilbrunn Timeline of Art History (Beiträge zur Druckgrafik) – https://www.metmuseum.org/toah
Encyclopaedia Britannica: Relief printing – https://www.britannica.com/art/relief-printing

Ein Siebdruck ist ein Druckverfahren, bei dem Farbe durch ein feinmaschiges Gewebe auf Papier gedruckt wird. Bereiche, die keine Farbe erhalten sollen, werden zuvor auf dem Sieb abgedeckt. So funktioniert das Sieb wie eine Art Schablone.

Für jede Farbe wird übrigens ein eigenes Sieb verwendet. Deshalb entstehen viele Siebdrucke in mehreren Druckgängen. Das Verfahren ermöglicht kräftige Farben, klare Flächen und eine hohe Farbbrillanz.

Mit einem Sieb können viele Drucke hergestellt werden. Die Drucke sind aber nie genau gleich. Das macht es so spannend: Ein Siebdruck ist immer ein Original, das die Künstlerin oder der Künstler signiert. Manchmal live vor Publikum, auf einer unserer Vernissagen von ART van Laak.

Andy Warhol hat oft mit Siebdruck gearbeitet. Seine Bilder von Marilyn Monroe oder von Suppendosen sind auf der ganzen Welt bekannt.

Quellen:
Lernhelfer: Druckgrafik Begriff – https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/kunst/artikel/druckgrafik-begriff
Encyclopaedia Britannica: Screen printing – https://www.britannica.com/art/screen-printing
Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK): Informationen zu Druckgrafik – https://www.bbk-bundesverband.de
Wikipedia: Siebdruck; Britannica: Screen printing; The Andy Warhol Museum.

Eine Lithografie ist ein spezielles Druckverfahren: Das Motiv wird mit fetthaltiger Kreide oder Tusche auf einen glatt geschliffenen Kalkstein gezeichnet. Beim Drucken nimmt nur die gezeichnete Fläche die Farbe an und überträgt sie auf das Papier.

Da direkt auf den Stein gezeichnet wird, wirken Lithografien oft besonders lebendig und zeichnerisch. Feine Linien, weiche Übergänge und kräftige Flächen lassen sich gleich gut darstellen. Zugegeben: Es ist neben dem Siebdruck eine der Lieblinge von ART van Laak.

Jede Lithografie wird von Hand gedruckt und ist damit eine Originalgrafik.

Quellen:
Lernhelfer: Druckgrafik Begriff – https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/kunst/artikel/druckgrafik-begriff
Encyclopaedia Britannica: Lithography – https://www.britannica.com/art/lithography-printing
Kunstmuseum Basel: Informationen zur Lithografie – https://kunstmuseumbasel.ch

Eine Radierung ist ein Druckverfahren, bei dem das Motiv mit einer feinen Nadel in eine säurefeste Schicht auf einer Metallplatte gezeichnet wird. Anschließend wird die Platte in ein Säurebad gelegt. Die Säure ätzt die freigelegten Linien in das Metall. Damit ist die Druckplatte fertig.

Die vertieften Linien werden nun mit Farbe gefüllt und unter hohem Druck auf Papier übertragen. So entsteht eine Originalgrafik mit besonders feinen, detailreichen Linien und großer Ausdruckskraft. Komm gerne bei ART van Laak vorbei und schau dir unsere Originalradierungen an.

Jede Radierung wird von Hand gedruckt. Gehört sie zu einer festgelegten Auflage, sind alle nummerierten und signierten Exemplare Originalgrafiken.

Quellen:
Encyclopaedia Britannica: Etching – https://www.britannica.com/art/etching
The Metropolitan Museum of Art: Heilbrunn Timeline of Art History (Beiträge zur Druckgrafik und Radierung) – https://www.metmuseum.org/essays/timeline-of-art-history (The Metropolitan Museum of Art)

Eine Signatur ist die Unterschrift der Künstlerin oder des Künstlers auf einem Kunstwerk. Sie bestätigt, dass das Werk von ihr oder ihm stammt. Bei Originalgrafiken wird die Signatur meist mit Bleistift unter dem Motiv angebracht.

Neben der Signatur finden sich häufig auch die Nummer der Auflage und das Entstehungsjahr. Eine handschriftliche Signatur erhöht die Nachvollziehbarkeit und ist ein wichtiges Merkmal für Käuferinnen und Käufer.

Nicht jedes Original ist signiert. Dennoch gehört die handschriftliche Signatur heute bei vielen Originalgrafiken zum üblichen Standard.

Quellen:
Encyclopaedia Britannica: Signature und Beiträge zur Druckgrafik – https://www.britannica.com
The Metropolitan Museum of Art: Heilbrunn Timeline of Art History (Beiträge zu Druckgrafik und Sammlungsobjekten) – https://www.metmuseum.org/toah
International Fine Print Dealers Association: Informationen zu Originalgrafiken und Signaturen – https://www.ifpda.org

Das Wichtigste zuerst: Ein Repro oder eine Reproduktion ist kein Original. Es ist die möglichst originalgetreue Vervielfältigung eines bestehenden Kunstwerks, also als Poster, Foto oder Digitaldruck. Es ist kein künstlerisches Druckverfahren wie Siebdruck, Lithografie oder Radierung im Spiel.

Reproduktionen werden häufig als Poster oder Kunstdrucke angeboten. Sie können hochwertig hergestellt sein, gelten jedoch nicht als Originale. Deshalb bietet ART van Laak keine Reproduktionen an. Na gut, eine kleine Ausnahme machen wir: Unsere Kunstpostkarte, die wir anlässlich jeder Vernissage drucken lassen. Aber, wie gesagt: Das ist kein Original. Und wir finden: Du hast was Besseres verdient. 

Quellen:
Encyclopaedia Britannica: Printmaking – https://www.britannica.com/art/printmaking
International Fine Print Dealers Association: Informationen zu Originalgrafiken und Reproduktionen – https://www.ifpda.org
Victoria and Albert Museum: Beiträge zu Druckgrafik und Reproduktionsverfahren – https://www.vam.ac.uk

Eine Kuratorin oder ein Kurator plant und gestaltet eine Kunstausstellung. Sie oder er wählt die Werke aus, entwickelt das Ausstellungskonzept und entscheidet, wie die Kunst präsentiert wird.

Das macht eine Menge Arbeit – aber auch sehr viel Spaß. Das Team von ART van Laak freut sich jedes Mal, wenn es eine neue Ausstellung zu kuratieren gibt.

Kuratorinnen und Kuratoren recherchieren Hintergründe, verfassen Ausstellungstexte und arbeiten eng mit Künstlerinnen, Künstlern, Galerien und Museen zusammen. Ihr Ziel ist es, Kunst in einen Zusammenhang zu stellen und den Besucherinnen und Besuchern neue Perspektiven zu eröffnen.

In Museen betreuen Kuratorinnen und Kuratoren oft auch Sammlungen und begleiten deren wissenschaftliche Erforschung.

Quellen:
International Council of Museums: Museumsdefinitionen und Aufgaben von Kuratorinnen und Kuratoren – https://icom.museum
Tate: Art Terms – Curator – https://www.tate.org.uk/art/art-terms
Encyclopaedia Britannica: Curator – https://www.britannica.com/topic/curator